Winzerschlössl Kaiser

 

 

Das Weingut

 
Das Winzerschlössl Kaiser liegt in Kleinhöflein bei Eisenstadt, der Hauptstadt des Burgenlandes.
Unser Weingut umfasst eine Größe von 28 ha, wobei 80% mit Rotweinsorten bepflanzt sind und besonders auf bodenständige Sorten, wie Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot noir großer Wert gelegt wird. Unser Weingut verfolgt eine lange Winzertradition. Das Wissen und die Feinheit der Weinkelterung wird durch jede Ernte erweitert und weitergegeben. Diese Erfahrungen spiegeln sich in den Weinen wieder.

Im Jahre 1998 konnten wir einen alten Gewölbekeller, der aus dem früheren Besitz des Fürsten Esterhazy stammt, erwerben. Dieser wurde im 15. Jhd erbaut, nun mit viel Liebe restauriert und mit moderner Weintechnologie ausgestattet. Die alten Gewölbe sind erhalten geblieben und strahlen eine angenehme Ruhe auf den Wein und seinen Verkoster aus. Durch die moderne Weinverarbeitung ist es  möglich, den Wein noch schonender und kontrollierter auszubauen.
Im Jahre 2010 konnten wir unseren Betrieb erweitern und die Philosophie von Sohn Kurt geht nun auf. Verarbeitung, Vinifikation, Lagerung, Verkauf und Vertrieb wurde in einem Gebäude vereinigt und komprimiert. Ein effizientes, übersichtliches und schonendes Arbeiten mit positivem Umweltgedanken ist nun gegeben.
 
    
Die Philosophie 
 
Es soll nichts Neues entwickelt werden, es soll sich nur die Sorte und die Liebe des Winzers im Wein wiederspiegeln.“
 Deshalb ist es besonders wichtig zu wissen wie man die Trauben, den Saft und den reifenden Wein betreut. In den Weingärten ist es uns sehr wichtig, dass die Reben eine kräftige und natürliche Vegetation erhalten. Dieses Ziel setzt ein enormes Know-How voraus.
 „Nur wenn ich mit der Rebe lebe, weiß ich was sie braucht.“
Allein, in gesunden, im Einklang mit der Natur stehenden Weingärten können sich exzellente Trauben entwickeln. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen unsere Weine nach biologischen Richtlinien zu kultivieren und vinifizieren.

 
Klima & Böden

Unser Weinanbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland liegt im milden pannonischen Klima und unsere Lagen werden durch das Leithagebirge von dem rauen Nordwind geschützt.  Die Verschiedenartigkeit der Bodenzusammensetzung  ermöglicht eine Vielzahl von Sorten auf idealen Bodenverhältnissen anzubauen.
Die Reben der Weißweine stehen alle auf leicht sandigem Schieferboden in Verbindung mit Muschelkalk (Leithakalk). Dadurch kann der Boden die Wärme tagsüber speichern, und gibt sie in den kühlen Nächten ab. Dies bewirkt eine längere Wärmeeinwirkung und bessere Reife der Trauben.
Die Rotweinreben stehen auf schwerem humusreichen Lehm- Lößboden. Diese Böden sind zwar etwas schwerer zu bearbeiten, haben aber den großen  Vorteil, durch die hohe  Wasserhaltfähigkeit auch bei Trockenheit die Reben mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen.
  
Die Weinsorten

Dieses Klima und seine Böden bieten ideale Bedingungen. Sowohl Weiß- als auch Rotweine, können in beiden Kategorien hervorragende Weine produziert werden. Wir legen neben den Sorten Pinot gris, Chardonnay und Sauvignon blanc besonders auf die Rotweine großen Wert. Unsere besondere Liebe gilt schon seit über 40 Jahren dem Rotwein, deshalb liegt der Rotweinanteil bei 80% und der der Weißweinanteil bei 20%.
Weißweinsorten: Welschriesling, Grüner Veltliner, Chardonnay, Pinot gris und Sauvignon blanc
Rotweinsorten: Blaufränkisch, Zweigelt, Pinot noir, Syrah, Merlot und Carbernet Sauvignon

 
 
Die Vinifikation im Allgemeinen
 
Weißweinproduktion

Die Trauben werden mit der Hand gelesen, dadurch bleibt das Traubenmaterial unversehrt und es kommt zu keiner Beeinträchtigung der Qualität.
Danach werden die Weißweintrauben schonend gerebelt und mit CO2 abgekühlt. Von Sorte zu Sorte abhängig kommt es zu einer kurze Maischestandzeit, um dem Wein mehr Frucht und Finesse zu verleihen. Danach erfolgt eine Pressung, wobei nur der frei ablaufende und leicht ausgepresste Most verwendet wird. Der Most wird mit 14-16 °C  vergoren, wobei die Gärdauer 2 Wochen beträgt, da dadurch nur wenige Aromen verloren gehen.

Rotweinproduktion

Die Trauben der Rotweine werden, je nach Sorte, einer Maischegärung von 5-8 Tagen bei 28-30o C unterzogen. Diese erfolgt zum Teil mit vom Weingarten stammenden wilden Hefen. Nach der Pressung erfolgt ein biologischer Säureabbau der bewirkt, dass die unreife und spitze Äpfelsäure zur  runden Milchsäure umgebaut wird. Ist dies geschehen wird dem Wein genug Zeit gegeben sich bis zu seiner optimalen Reife zu entwickeln. Anhand von Rebsorte und Inhaltsstoffe wird entschieden, ob die Reifung im Stahltank, traditionell im großen Holzfass, oder im Barrique erfolgt.
Bei der Vinifikation wird besonders auf ein harmonisches Gleichgewicht in der Natur sowie im Keller großen Wert gelegt.